Brustrekonstruktion / Brustoperation

Rekonstruktive Chirurgie

Brustrekonstruktion / Brustoperation

Wir stellen Ihnen unsere Brustrekonstruktion vor: eine einfühlsame und hochmoderne Lösung für Frauen, die nach einer Brustkrebserkrankung ihre natürliche Körperform wiederherstellen möchten. In unserer modernen Einrichtung bieten wir ein umfassendes Spektrum an Möglichkeiten zur Brustrekonstruktion an, darunter Implantat-basierte Rekonstruktionen und autologe Geweberekonstruktionen (unter Verwendung des eigenen Körpergewebes). Unser Ziel ist es, während des gesamten Rekonstruktionsprozesses eine individuelle und einfühlsame Betreuung zu gewährleisten. Unser hochqualifiziertes Team aus Chirurgen und engagierten Fachkräften setzt sich dafür ein, dass jede Patientin auf ihrem Weg unterstützt wird und eine auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung erhält. Mit einem Schwerpunkt auf Sicherheit, Authentizität und individuellem Empowerment sind unsere Brustrekonstruktionsdienste darauf ausgerichtet, Frauen zu helfen, ihr Selbstvertrauen und Wohlbefinden zurückzugewinnen. Entdecken Sie mit unserem Expertenteam einen Weg zur Genesung und persönlichen Weiterentwicklung, wobei jeder Eingriff auf die spezifischen Wünsche und Anforderungen jeder einzelnen Patientin zugeschnitten ist.

Die weibliche Brust spielt eine entscheidende Rolle in der Körperwahrnehmung von Frauen. Für viele von ihnen ist die Option einer Brustrekonstruktion nach einer Krebserkrankung ein wichtiger Schritt, um ihre vertrauten Körperformen wiederherzustellen und die Erkrankung als überwunden zu betrachten. Dank moderner Techniken können wir heute Brüste rekonstruieren, die sehr natürlich wirken. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei Methoden der Brustrekonstruktion: dem Einsatz von Implantaten oder der Verwendung von Eigengewebe (autologe Brustrekonstruktion). Es ist auch möglich, beide Verfahren zu kombinieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Der eigentliche Brustaufbau kann auch noch Monate nach der Krebsoperation erfolgen, wobei oft ein gewisser emotionaler Abstand hilfreich ist. In einem umfassenden Gespräch werden gemeinsam mit jeder einzelnen Patientin die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten erörtert, und die individuell beste Therapie wird herausgearbeitet.

In der Chirurgie werden Transgender-Personen in traditionelle binäre Geschlechterkategorien unterteilt, nämlich in Trans-Frauen (Mann-zu-Frau) und Trans-Männer (Frau-zu-Mann). Darüber hinaus gibt es weitere Identitätskonzepte wie Non-Binaries oder genderqueere Geschlechtsidentitäten. Operative Geschlechtsangleichungen werden bei Mann-zu-Frau- und Frau-zuMann-Transsexualität mit ästhetisch ansprechenden und funktionalen Ergebnissen durchgeführt. Voraussetzung für einen chirurgischen Eingriff sind zwei unabhängige psychologische Gutachten, die eine Indikation für eine geschlechtsangleichende Operation bestätigen, sowie eine vorangegangene zweijährige Therapie. Bei gesicherter Diagnose und Indikationsstellung kann die Brustoperation einen bedeutenden Beitrag zur individuellen Bewältigung des Schicksals leisten. Bei Frau-zu-Mann transidenten Menschen und Non-Binaries ist die Mastektomie oft die erste und wichtigste operative Angleichung. Dabei wird eine männlich-flache Oberkörperform angestrebt, ohne Erinnerung an eine weibliche Brustform oder -kontur. Eine passende Brustwarzenform und -größe sowie unauffällige Narben sind erwünscht und werden individuell besprochen. Bei Mann-zu-Frau Transsexuellen (Transfrauen) ist es idealerweise empfehlenswert, zwei Jahre vor der geplanten Operation eine Hormontherapie mit Östrogenen und Antiandrogenen zu beginnen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Ziel der Operation ist die Erreichung einer weiblichen Brustform, entweder durch Silikonimplantate oder Lipofilling mit Eigenfett. Die Implantate werden in der Regel über einen Schnitt in der Unterbrustfalte eingebracht, wobei die Implantatlage und -form individuell festgelegt werden.

Nach einem erheblichen Gewichtsverlust, sei es durch eine Umstellung der Ernährung oder eine bariatrische Operation wie eine Schlauchmagenoperation, erleben Menschen oft Veränderungen an verschiedenen Körperpartien. Häufig treten erschlaffte Hautlappen an Bauch, Oberarmen oder -schenkeln auf, sowie Veränderungen an der Brust. Diese Hautfalten können zu Reizungen, Entzündungen oder Pilzinfektionen führen, was die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. In unserem Fachbereich für Plastische Chirurgie führen wir Bruststraffungsoperationen durch, bei denen hängende Brüste gestrafft werden. Dabei wird hauptsächlich die erschlaffte Haut der Brust, gegebenenfalls auch ein Teil des überschüssigen Fett- und Drüsengewebes, operativ entfernt. Das verbleibende Brustgewebe wird neu geformt und auf eine natürliche Position angehoben. In den meisten Fällen wird auch der Brustwarzenhof (Mamillenareolarkomplex) verkleinert und in eine neue, natürliche Position gebracht.

Wenn sich die Brustdrüse eines Mannes so stark vergrößert, dass sie wie eine weibliche Brust aussieht, spricht man von einer Gynäkomastie. Diese betrifft in der Regel beide Brüste, seltener nur eine Seite.

Die echte Gynäkomastie, die durch eine Vermehrung des Drüsengewebes verursacht wird, muss von der unechten Gynäkomastie (Pseudogynäkomastie) unterschieden werden. Letztere entsteht durch Fetteinlagerungen (Lipomastie, Adipomastie), wie sie bei Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) auftreten.

 

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