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Ästhetik
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Faltenbehandlung mit Botox
Die Faltenverringerung durch Botulinumtoxin zielt darauf ab, Falten auf sanfte Weise zu glätten, indem die muskuläre Aktivität verändert wird. Dies führt nicht zu einem maskenhaften Aussehen, wie oft befürchtet, sondern zu weicheren und glatteren Gesichtszügen. Dadurch erhalten Sie ein strahlendes und verjüngtes Aussehen mit natürlicher Restmimik. Botulinumtoxin ist zweifellos das effektivste Mittel gegen Mimikfalten im oberen Gesichtsbereich und erfreut sich großer Beliebtheit als ästhetisches Hilfsmittel. Die Wirkung von Botox wird erst nach etwa sieben bis 14 Tagen sichtbar.
Weitere Vorteile der Behandlung mit Botulinumtoxin sind:
– Schmerzarme Einspritzung
– Keine Vorbereitungszeit oder Narkose erforderlich
– Die Behandlung dauert nur wenige Minuten
– Der Kostenaufwand ist vergleichbar mit teureren Pflegeprodukten
– Die Wirkung hält in der Regel bis zu sechs Monate an
Falten entstehen im Verlauf der Jahre durch die wiederholten Kontraktionen der Gesichtsmuskeln und verschwinden normalerweise nicht von selbst. Botulinumtoxin glättet diese Falten und kann zusätzlich Verspannungen lösen. Die Anwendungsgebiete von Botox umfassen:
– Augenfalten
– Nasolabialfalten
– Zornesfalten
– Krähenfüße
– Sorgenfalten
– Grübchen
– Stirnfalten
Die Motivation zur Behandlung mit Botulinumtoxin variiert je nach individuellem Befinden. Viele Menschen wählen diese Option aufgrund der schnellen Ergebnisse innerhalb weniger Tage. Zudem ist die Durchführung schnell und erfordert nur eine minimale Betäubung.
Für die meisten Betroffenen ist übermäßiges Schwitzen oft mit Scham und Unbehagen verbunden, insbesondere wenn es unter den Achseln auftritt. Aber auch die Fußsohlen oder Handflächen können betroffen sein. Die Injektion von Botulinumtoxin in den kleinen Muskel, der für die Aktivierung der Schweißdrüsen verantwortlich ist, kann Abhilfe schaffen. Normalerweise löst der Botenstoff Acetylcholin einen Nervenreiz aus, der den Muskel zur Schweißproduktion anregt. Botulinumtoxin blockiert die Weiterleitung dieses Signals, wodurch der Muskel inaktiv wird. Die Patienten können Veränderungen in der Regel nach 5 bis 10 Tagen feststellen. Der Effekt hält je nach Region und Dosierung mehrere Monate an, bevor eine erneute Injektion empfohlen wird.
Mit zunehmendem Alter verliert unsere Haut an Spannkraft und Elastizität, was zu ersten statischen Falten und feinen Linien führt, die sich etwa ab Mitte 20 bilden. Mimische Falten, die durch unsere Mimik entstehen, treten in der Regel ab dem 30. Lebensjahr auf. Je nach Art der Falten stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Für die Behandlung mit Hyaluronsäure eignen sich hauptsächlich statische Falten, die sich ohne die Einwirkung unserer Mimik bilden. Diese Falten werden durch den Feuchtigkeitsverlust der Haut und den damit verbundenen Verlust an Elastizität sowie durch das Absinken des Unterhautfettgewebes verursacht. Dieses Absinken führt zu einem Volumenverlust im oberen Bereich des Gesichts, während im unteren Bereich typischerweise Marionettenfalten und Nasolabialfalten entstehen. Weitere behandlungsfähige Veränderungen sind zum Beispiel:
– bestimmte Stirnfalten
– Falten im Wangenbereich
– Lippenfalten
– Augenringe
Diese können, abhängig von ihrer Tiefe, mit einem Filler wie Hyaluronsäure unterspritzt werden. Dabei stehen verschiedene Arten von Fillern zur Verfügung, die sich in ihrer Vernetzung unterscheiden. Stark vernetzte Hyaluronsäure wird beispielsweise für tiefe Falten und den Volumenaufbau verwendet, während kaum vernetzte Hyaluronsäure bei der Behandlung leichter Falten zum Einsatz kommt. In einem ausführlichen Beratungsgespräch entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, abhängig von der Tiefe der Falten und der individuellen Beschaffenheit Ihrer Haut, welche Zusammensetzung für die Unterspritzung am besten geeignet ist.
Die Faltenbehandlung mit Hyaluron ist eine schonende Methode und birgt in der Regel nur geringe Risiken und Nebenwirkungen. Da Hyaluronsäure ein natürlicher Bestandteil des Körpers ist, wird sie nicht als Fremdkörper betrachtet und wird auf natürliche Weise vom Körper abgebaut. In sehr seltenen Fällen kann es zu Unverträglichkeiten kommen, und einige Personen können nach der Behandlung leichte Rötungen oder Schwellungen erfahren. Diese Effekte klingen jedoch in der Regel schnell wieder ab.
Die PRP-Behandlung („Plättchenreiches Plasma“), auch bekannt als Vampir-Lifting, ist heute ein häufig durchgeführter ambulanter Eingriff, der ein strahlendes Aussehen fördert. Dabei wird aufbereitetes Blutplasma, das aus Eigenblut gewonnen wird, injiziert, um Tränensäcke, Falten und Schatten zu bekämpfen. Darüber hinaus können auch Narben, Dehnungsstreifen und Haarausfall durch den gezielten Einsatz des körpereigenen Plasmas gemildert werden.
Im Gegensatz zu Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlungen aktiviert das injizierte Plasma die natürlichen Selbstheilungsprozesse des Körpers, was die Neubildung und Regeneration von Zellen anregt. Das Ergebnis sind frischere und jüngere Gesichtszüge, ganz ohne Operation.
Die Eigenbluttherapie wird heute erfolgreich in vielen Bereichen angewendet: zur Verschönerung und Regeneration der Haut, als Lifting-Methode, zur Förderung des Haarwachstums, zur Wundheilung sowie in der Orthopädie und Sportmedizin.
Als plastische Chirurgen behandeln wir bevorzugt das Gesicht, den Hals, das Dekolleté und die Kopfhaut. Grundsätzlich können wir jedoch nahezu jedes alternde Gewebe mithilfe von Eigenblutplasma regenerieren.
– Gesicht: Intradermale Injektion zur Faltenunterspritzung, PRP-Therapie zur Volumenauffüllung und Reduzierung von Augenschatten.
– Hals: Faltenunterspritzung.
– Handrücken: Verjüngung der Haut.
– Dekolleté: Plasmalifting zur Hautstraffung und Faltenreduktion, ähnlich dem Vampir-Lifting.
– Kopfhaut: Förderung des Haarwachstums, Regeneration der Haarwurzeln, Verdickung der Haare, intradermale PRP-Injektion bei Haarausfall.
– Akne-Narben: Glättung der Narben, Straffung und Glättung der Haut.
– Schwangerschafts-/Dehnungsstreifen: Verbesserung des Hautbildes.
Diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen die Eigenbluttherapie zu einer wertvollen Methode in der ästhetischen Medizin. Konzentriertes Blutplasma wird zur Verjüngung und Zellregeneration von Haut und Körpergewebe eingesetzt. Die Idee für seinen Einsatz in der ästhetischen Chirurgie stammt aus der Stammzellenforschung.
Hintergrund: Menschliches Blut enthält verschiedene lebende Zellen, darunter Thrombozyten, auch Blutplättchen genannt. Nach der Aufbereitung des Blutes für die PRP-Therapie enthält es eine hohe Konzentration an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen. Durch die Injektion des Blutplasmas regen die Wachstumsfaktoren und Stammzellen auf natürliche Weise die Zellerneuerung, Wundheilung, Kräftigung und Neubildung von Haut, Haarwurzeln und Bindegewebe an (autologe Zellregeneration).
Für die Herstellung von PRP wird Ihnen am vereinbarten Termin zunächst eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Dabei werden die roten Blutkörperchen vom Blutplasma getrennt. Lediglich das wirksame Plasma wird für die PRP-Faltenbehandlung verwendet.
In manchen Fällen wird das Blutplasma mit weiteren medizinischen Wirkstoffen wie Hyaluronsäure angereichert, um die Wirkung zu verstärken. Auch eine Kombination mit Botox ist möglich. Nach der Aufbereitung wird das Blutplasma sofort in die Haut injiziert. Feine Nadeln dienen zur punktgenauen Injektion und platzieren das Material in den obersten Hautschichten in gleichmäßigen Abständen.
Falls Sie Angst vor Spritzen haben oder sehr schmerzempfindlich sind, tragen wir gerne eine Anästhesiesalbe auf, die während der Plasmaaufbereitung einwirkt. Die PRP-Behandlung gegen Falten dauert ungefähr eine Stunde, inklusive der Aufbereitung des Plasmas. Nach der Sitzung wird eine wirkungsverstärkende Maske auf die behandelte Region aufgelegt, um die Biostimulation der Haut zu fördern.
Erste Ergebnisse zeigen sich bereits nach etwa einer Woche – der volle Erfolg des Vampir-Liftings ist nach etwa vier Wochen sichtbar. Wenn Sie mit dem Ergebnis noch nicht vollständig zufrieden sind, ist dies der beste Zeitpunkt für eine erneute PRP-Therapie.
Eigenfett ist mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der Faltenbehandlung geworden. Diese Methode ist besonders geeignet für Patienten, die auf Botox oder Hyaluronsäure verzichten möchten, aber dennoch Interesse an einer Faltenunterspritzung haben. Im Gegensatz zur Verwendung von Botox und Hyaluronsäure wird bei der Eigenfettbehandlung ausschließlich körpereigenes Fettgewebe verwendet. Der Effekt dieser Behandlung hält in der Regel deutlich länger an als bei klassischen Faltenbehandlungen.
Bei einem Lipofilling wird verloren gegangenes Volumen wiederhergestellt, indem wir Falten mit Eigenfett unterfüttern, wodurch sie sich glätten und weniger auffällig werden. Zusätzlich können wir durch eine Eigenfettbehandlung im Bereich der Wangen eine jugendlichere Gesichtsform erzielen. Verschiedene Arten von Falten profitieren von dieser Methode, darunter Marionettenfalten, Zornesfalten, Nasolabialfalten und die Unterfütterung der Tränenrinne. Ebenso können eingefallene Wangen korrigiert und die Lippen vergrößert werden. Ein Lipofilling ist jedoch nicht nur für das Gesicht geeignet, sondern kann auch in anderen Bereichen des Körpers angewendet werden.